PD Dr. med. Fritz Horber verfügt über mehr als 30-jährige Erfahrung in der Behandlung der Adipositas und ihrer Folgen; sei dies psychologisch, ernährungstechnisch oder durch eine der bekannten operativen Therapien des krankhaften Übergewichts (Schlauchmagen, Magenbypass oder Magenband).
Er bildet sich fortlaufend an internationalen Kongressen bezüglich neuen Verfahren zur Behandlung der Adipositas weiter und hat in namhaften Zeitschriften international publiziert sowie in zahlreichen Radio- und Fernsehauftritten versucht, einem breiten Publikum die Probleme des krankhaften Übergewichts näher zu bringen.

Infos & Facts

Curriculum Vitae

Publikationsliste

Die ketogene Diät

Mediterrane Ernährung

Essverhalten und Genetik beeinflussen die Resultate der Übergewichtschirurgie

Nicht operative Adipositastherapie -facts and fiction.pdf

Behandlung von Komplikationen nach Übergewichtsoperationen

Langzeitergebnisse der bariatrischen Chirurgie

Adipositas

Übergewicht ist die häufigste Krankheit der westlichen Welt. 40-80% der Bewohner der westlichen Welt sind daran erkrankt. Übergewicht beeinträchtigt die Gesundheit der Betroffenen z. T. ausgeprägt und führt zu einer manchmal dramatischen Einschränkung des Wohlbefindens und der Lebensqualität.

Adipositas als Risikofaktor unter anderem für:

- Herz-Kreislauf Erkrankungen wie Herzinfarkt, Angina pectoris etc.
- Diabetes mellitus Typ 2
- Fettstoffwechselstörungen (erhöhtes Cholesterin, bzw. LDL, erniedrigtes HDL, erhöhte Blutfette)
- verschiedene Krebserkrankungen
- Bluthochdruck
- Reflux
- Herzinfarkt
- Arteriosklerose
- Schlaganfall
- Arthrose v.a. der tragenden Gelenke wie Hüfte und Knie
- degenerative Wirbelsäulenerkrankungen, z.B. Spinalkanalstenose
- Gallenblasenerkrankungen
- Gicht
- Schlafapnoe-Syndrom

Ab einem BMI von 30*kg*/m2 (Körpergewicht dividiert durch Grösse in m im Quadrat) oder einem Bauchumfang von > 80 cm bei Frauen und 94 cm bei Männern ist das Krankheitsrisiko für obige Erkrankungen deutlich erhöht.

Zu den Ursachen der Adipositas in den westlichen Ländern gehören unter anderem:

- Bewegungsmangel
- Fastfood: Portionengröße, Essgeschwindigkeit, zu hoher Fett-, Salz- und Zuckergehalt
- Sitzende Tätigkeiten, Abnahme der täglichen Schrittzahl von 11.000 auf 3.000 – 4.000 täglich
- Passive Freizeit (Fernsehen, Computer)
- Frust, Langeweile, Stress
- Waren-Überangebot
- Essen als Ersatz für emotionale und persönliche Zuwendung
- Geschmacksprägung durch Zuckerzusatz (Softdrinks, Babynahrung, gesüßter Tee)
- genetische Veranlagung wie z.B. Träger des FTO Gens
- epigenetische Veränderungen während der Schwangerschaft beim ungeborenen Kind, durch Umwelteinflüsse und Verhalten der Menschen nach der Geburt

Medizinisches Vorgehen

1. Abklärung von Adipositas und Begleiterkrankungen

2. Komponenten der Therapie des Übergewichtes
Ernährungsberatung, Einführung in gesunden Lebensstil,
Erkennen und Therapie bei Essstörungen
Bewegungsanalye und Bewegungsintruktion
Medikamentöse Unterstützung
Abklärung ob allenfalls das Übergewicht chirurgisch mittels Magenband, Schlauchmagen oder Magenbypass angegangen werden muss oder kann
Behandlung aller Komplikationen von Übergewichtsoperationen

3. Kontrolle und Therapie von Begleiterkrankungen Herzkrankheiten, Bluthochdruck, Diabetes mellitus, Fettstoffwechselstörungen, Schlafapnoesyndrom, Lebererkrankungen etc.

4. Erfassen der detaillierten Krankengeschichte und Ganzkörperuntersuchung

5. Ultraschalluntersuchungen
Ober- und Unterbauch, Schilddrüse, Nebenschilddrüse

6. Gewichtskontrollen
Bestimmung des Grundumsatzes, Bestimmung der Körperzusammensetzung

7. Laborkontrollen zum Ausschluss oder Erkennen von Mangelzuständen nach massiver Gewichtsreduktion und nach operativen Übergewichtseingriffen:
Vitamine, Eisen, Kalzium, Spurenelemente, Hormonstoffwechsel

8. Langzeitkontrollen der Therapeutischen Massnahmen zur Gewichtsreduktion
Einführung in dafür notwendige Lebensstiländerung, Laborkontrollen um weiterhin Mangelzustände auszuschliessen, Kontrolle und Anpassung für Magenbandträger, Erlernen der Besonderheiten von Magenbypass oder Schlauchmagen, Hormonstoffwechsel